Tipps für Bewerber/innen

Der erste Eindruck ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Berufseinstieg. Präsentieren Sie sich von der besten Seite: Wer sich um eine Anstellung in einer Firma bewirbt, gibt vorher eine Bewerbung wie eine Visitenkarte ab. Da Personaler jeden Tag über neue Kandidaten entscheiden müssen, sollte die Bewerbung so gut wie möglich sein. Hier zählt der erste Eindruck – und oft fällen die Verantwortlichen ihre Entscheidung bereits innerhalb weniger Sekunden.

Die richtige Reihenfolge in der Bewerbung einhalten

In der klassischen Bewerbungsmappe hat sich eine Reihenfolge etabliert, an die sich Personaler gewöhnt haben. Sie finden sich darin leicht zurecht. Wer seine eigene Bewerbung origineller und anders gestalten möchte, landet schnell auf dem Absagenstapel, da kaum jemand Zeit und Energie genug hat, eine geänderte Reihenfolge auf Vollständigkeit zu überprüfen. Obenauf kommt das Anschreiben, gefolgt vom Lebenslauf, einem optionalen Motivationsschreiben, den Zeugnissen von Schule, Ausbildungsstätte und Studium, eventuell vorhandene Zertifikate, Bescheinigungen und Beurteilungen.

Referenzen können bei der Bewerbung helfen

Ein gutes Zeugnis und ein lückenloser Lebenslauf sind nicht alles. Besonders persönliche Referenzen können dem Bewerber helfen, aus der Masse herauszuragen und Türen zu einem begehrten Job öffnen. Referenzen sind im angloamerikanischen Raum wesentlich weiter verbreitet, als hierzulande, doch sie bieten dem Bewerber eine gute Möglichkeit, auf seine herausragenden Leistungen und Qualitäten aufmerksam zu machen.

Ein gutes Bewerbungsfoto

Zwar sollten sich die Personaler durch ein Bewerbungsfoto nicht beeinflussen lassen, trotzdem ist der visuelle Eindruck wichtig. Ein professioneller Fotograf weiß genau, wie er die Persönlichkeit des Bewerbers optimal in Szene setzt und bearbeitet anschließend das Foto ebenfalls mit geschultem Auge, damit der Bewerber natürlich, freundlich und offen wirkt. Die für das Foto gewählte Kleidung hängt von der Branche ab, für die diese Bewerbung gedacht ist. Ein Blick auf das Firmenprofil im Internet und die dort präsentierten Mitarbeiter kann im Zweifelsfall weiterhelfen.

Mit einer Initiativbewerbung punkten

Wer nicht auf Anhieb das passende Stellenangebot findet, kommt oft mit einer Initiativbewerbung bei der gewünschten Firma weiter. Diese setzt voraus, dass vorher genaue Informationen über das Unternehmen recherchiert werden, Kontakte geknüpft und ein passendes Anschreiben entworfen wird. Zu jeder Initiativbewerbung gehört eine vollständige Bewerbungsmappe, in der Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse vorhanden sind. Wichtig ist die Recherche im Vorfeld, um herauszubekommen welche Firmen per Online-Formular zur Initiativbewerbung auffordern und welche die Print-Version bevorzugen.

Auch bei einer Online-Bewerbung ist Sorgfalt gefragt

Viele Unternehmen wünschen, dass sich die Bewerber online bewerben. Dabei gilt die gleiche Sorgfaltspflicht wie bei einer postalischen Bewerbung. Auf dem Bildschirm werden Fehler leichter übersehen als auf dem Papier: Wird die Online-Bewerbung ausgedruckt, lässt sich mancher davon leicht vermeiden. Auch eine gute Online-Bewerbung setzt eine Recherche im gewünschten Unternehmen voraus: Gibt es dort Online-Formulare oder soll die Bewerbung per E-Mail verschickt werden? In jedem Fall sollte der vom Unternehmen gewünschte Weg eingehalten werden, damit die Bewerbung auch beachtet wird.